Mittwoch, 19. März 2014

Ich will eure Labels nicht

TL;DR: Ich bin weder ein Nazi noch ein Linksextremist, keine Feministin und auch kein Fan der Antifa. Ich verabscheue Gewalt - körperliche wie verbale. Ich gehöre nicht zur Peer-Group von irgendwem, und ich will solche Labels nicht. Wenn ich etwas bin, dann pragmatisch. Alles was ich will ist einen guten Job machen und der Verantwortung, die mir in Bremen übertragen wurde, gerecht werden. 


Meine Rolle im BuVo

Ich bin bei der BuVo-Wahl in Bremen angetreten mit dem Plan, Verwaltung bzw. Orga zu machen. Weil ich Orga kann. Weil ich Orga gerne mache. Und weil ich mit der Arbeit, die ich in der Orga leisten kann, den Leuten, die politisch arbeiten, den Rücken freihalten kann.

Das habe ich von Anfang an in der Partei so gehalten: Ich habe nie einen Programmantrag geschrieben, nie in einer politischen AG mitgearbeitet. Stattdessen habe ich Stände auf Stadtteilfesten organisiert. Die Flaschenpost aufgebaut, und später die Pirate Times. Mit den Servicegruppen eine neue Struktur für den organisatorischen Backbone in der Partei aufgebaut, der sich bis heute bewährt.

Und jetzt gerade - ja, jetzt gerade organisiere ich einen Europawahlkampf. Und versuche eine Struktur für innerparteiliche Bildung hoch zu ziehen. Und neuerdings kümmer ich mich auch um PShop und Fundraising. Das alles hört nicht auf, nur weil der Bundesvorstand als Gremium laut Satzung handlungsunfähig ist. Ich kann nicht einfach den Stift fallen lassen und nach Hause gehen. Die Arbeit muss gemacht werden. Ihr habt mich dafür gewählt. Nun habt doch auch bitte das Vertrauen, dass ich liefern werde was ich versprochen habe. Das ist nach wie vor alles was ich will: Einen guten Job machen, und den Leuten, die Politik machen, und denen, die in der ersten Reihe stehen, den Rücken frei halten.

Dass ich noch Teil dieses (kommissarischen) BuVos bin liegt nicht an Seilschaften oder politischen Meinungen, die ich vertrete oder nicht. Ich bin nicht hier um Probleme auszusitzen, sondern um die Probleme die ich lösen kann zu lösen - und somit meinem Verständnis von Verantwortung gerecht zu werden. Die aktuelle Diskussion, (den "Richtungsstreit") in konstruktive Bahnen zu lenken sehe ich als essenzielle Aufgabe des Vorstandes. Ich halte dafür große Stücke auf das Konzept von Caro, die daran bereits seit Wochen arbeitet. Dieses Problem schließlich zu lösen hingegen ist nicht Aufgabe des Vorstandes - das muss die Partei insgesamt tun. 

Die Situation der Partei

Aktuell scheint es leider unmöglich zu sein, einfach nur meinen Aufgaben nachzukommen. Nicht, weil ich meinen Job nicht oder schlecht machen würde. Sondern weil die Leute, von denen ich erwarte, dass sie Politik machen, stattdessen lieber übereinander herfallen. Weil sie sich intern zerfleischen statt Gemeinsamkeiten zu suchen. Weil die internen Differenzen wichtiger zu sein scheinen als die Differenzen mit unseren politischen Gegnern. Das enttäuscht mich.

Ich bin 2009 in eine "Netzpartei" eingetreten; "die mit dem Internet". Ich habe schon 2010 gesagt, dass "die Piratenpartei die einzige ist, die sich nicht an Vergangenheit oder Gegenwart orientiert, sondern auf die Zukunft konzentriert ist." Und damals habe ich das geglaubt. Und eigentlich glaube ich das auch heute noch. Inhaltlich ist diese Partei immer noch meine Heimat. Ich bin eingetreten weil mir Bürgerrechte wichtig sind. Aber ich sehe die roten Fäden zwischen all unseren Themen, und kann hinter unserem Programm insgesamt noch stehen. Auch wenn ich meine Zweifel an der Umsetzbarkeit eines BGE habe. Auch wenn ich nicht im Detail beurteilen kann, wie lange Schutzfristen im Urheberrecht nun sein sollen.

Ich finde mich inhaltlich in dieser Partei auch heute noch wieder. Trotz "Richtungsstreit". Ich muss meine "Netzpartei" nicht "reclaimen", denn sie ist zu keinem Zeitpunkt nicht mehr meine gewesen. Und wenn es so wäre - ja, dann wäre das doch meine eigene Schuld. Ich kann doch jederzeit in dieser Partei politisch arbeiten. Ich kann in eine AG gehen und dort meine Standpunkte in Programmanträge einfließen lassen. Ich kann Infostände machen und dort das was diese Partei für mich ist den Bürgern näher bringen. Ich kann Aktionen planen, die uns mit der Message, die ich verbreiten will, in die Medien bringen. Ich persönlich tue das alles nicht, weil ich Orga mache - welche Entschuldigung habt ihr?

Was mich stört ist nicht die politische Richtung in unserer Partei, sondern die Methoden, mit denen versucht wird sie durchzusetzen. Wir beweisen gerade, dass das was wir politisch wollen - mehr Mitbestimmung - nicht funktionieren kann. Und das finde ich schade, denn es müsste nicht so sein. Wir haben das Potential, es besser zu machen, und dann versemmeln wir es. Es muss nicht so sein, dass nur "die Lauten" gewinnen. Es ist nicht notwendig die Partei zu spalten - weil jeder einzelne hier seine Gründe hat, genau jetzt, genau hier zu sein. Und eben nicht bei der FDP, der Linken oder den Grünen.

Wir müssen endlich lernen mit diesen Differenzen zwischen unseren Flügeln konstruktiv umzugehen, statt darüber zu streiten was nun die einzig wahre Piratenmeinung sein darf. Die Wahrheit ist, dass es die nicht gibt, auch gar nicht geben kann, und damit diese ganze Diskussion nur in Selbstzerfleischung enden kann. Aber: Es gibt in allen Gruppen bei uns Gemeinsamkeiten. Diesen gemeinsamen Kern müssen wir wieder freilegen. Das müssen wir alle gemeinsam tun.

Statement-Wahn oder die Position des BuVo im Richtungsstreit

Es bringt in diesem Kontext nichts den BuVo ständig nach Statements zu fragen. Insbesondere nicht Statements zu Selbstverständlichkeiten. Natürlich habe ich ein Problem mit Gewalt. Natürlich halte ich Gewalt nicht für ein legitimes Mittel der politischen Willensbildung. Das ist genau so natürlich wie dass der Himmel blau ist (okay, und manchmal grau). Darum distanziere ich mich aber auch nicht ständig davon, dass irgendwelche Parteimitglieder andere Farben proklamieren. Wenn ich das einmal anfange, muss ich befürchten damit nie wieder aufzuhören. Darum fange ich mit sowas gar nicht erst an. Das ist keine inhaltliche Frage, sondern eine des Prinzips, nach dem ich arbeite.

Welche Position der BuVo "privat" vertritt muss für das Gremium sowieso unerheblich sein. Der Bundesvorstand vertritt die GESAMTE Partei, nicht sich selbst. So wie Angela Merkel - entschuldigt das Beispiel - die "Kanzlerin aller Deutschen" ist. Als Mitglied des Gremiums muss man beides trennen können. Das tue ich, konsequent, und halte es für den einzig gangbaren Weg.

Was ich eigentlich sagen will

Für mich funktioniert es trotz Richtungsstreit und Shitstorms einen Job zu machen, der für die Partei erledigt werden muss. Ich glaube nach wie vor an das gemeinsame Ziel dieser Partei, und ich bin bereit dafür zu arbeiten, dass wir dieses Ziel (wieder)finden und dann gemeinsam erfolgreich sind. Das macht mich nicht zu einem Mitglied irgendeiner Peer-Group, die sich eine andere zum Feind gemacht hat. Es sollte mich überhaupt nicht zum Feind von irgendwem machen. Sondern einfach nur zu einem Piraten, der seinen Job macht. Also bitte, spart euch die Labels und lasst ihn mich machen.

Kommentare:

  1. Danke, ein gutes Statement. Darf ich aber etwas Kritik äußern? Ich denke, dass es zu spät ist, krampfhaft nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Wenn eine Seite Gewalt gegen Menschen und Sachen als legitim erachtet und die andere Seite Gewalt ablehnt, gibt es keine Gemeinsamkeit mehr.

    Wenn eine Seite hinter jedem Andersdenkenden einen "Nazi" sieht und die andere Seite diese Sichtweise ablehnt, gibt es keine Gemeinsamkeiten mehr.

    Noch etwas Persönliches: Wir haben an Glaubwürdigkeit verloren. Dies habe ich in vielen Gesprächen im Straßenwahlkampf so erlebt. "Wenn ich Links wählen will, wähle ich Linke, wenn ich Grün wählen will, wähle ich Grüne" oder "Euch linke Chaoten kann ich nicht wählen" habe ich mehrfach gehört. Viele Menschen haben gar nicht mit sich reden lassen und haben was von "Dumme Links-Chaoten" beim Weggehen gemurmelt.

    Jetzt gehts um den Europa-Wahlkampf. Soll ich mich ernsthaft bei Wind und Wetter auf die Straße stellen, mein Geld und meine Zeit opfern für Kandidaten, die mich (spam-)blocken? Soll ich Wahlkampf machen für Leute, deren Einstellung zum Feminismus, zur FDGO und zur Demokratie so diametral gegen meine Überzeugung stehen? Soll ich Wahlkampf machen für Menschen, die mich als "Nazi" oder mindestens als "Rechten" bezeichnen? Wohl wissend dass ich Zeit meines Lebens im Sinne der FDGO mich gegen diese Leute positioniert habe, dass ich die CSU/CDU bereits als zu weit rechts für mein Verständnis empfinde?

    Unsere grandiose Idee von einer Mitmachpartei, von BPTs ohne Delegierte, wo einfach jeder mitmachen kann, ist an Grenzen gestoßen. An die Grenzen der menschlichen Machtgeilheit. Da hilft kein "Gemeinsamkeiten suchen", denn diese Gemeinsamkeiten sind kaum noch zu sehen. Wer mit Blocklisten arbeitet, der will kein Gespräch. Wer andere als "Nazis" bezeichnet, will kein Gespräch. Und wer versucht diese Problematik auszusitzen oder schönzureden will auch kein Gespräch. Übrigens: Wer den aBPT in Berlin abhalten will, der will auch kein Gespräch.

    Egal ob #orgastreik oder #keinhandschlag - all diese Dinge sind eine innere Kündigung und bei vielen schon eine erfolgte Kündigung. Dies als "Erpressung" abzutun zeigt, dass man kein Gespräch will.

    So traurig das ist und so unrecht ich selbst damit hatte, dass ich immer für Vielfalt eingetreten bin: Diese Vielfalt hat durch den Machtanspruch einer Seite unsere Partei schon fast über den Rand des Abgrundes gebracht. Offensichtlich brauchen wir klare Strukturen, weil viele heutzutage nicht mehr in der Lage sind, ihre Weltanschauungen auch mal zur Seite zu stellen.

    Das klingt resignierend und das ist es auch. Wir bekommen in unserem KV kaum mehr Stammtische zusammen weil die innere Kündigung schon so weit fortgeschritten ist. Bitte bezieht diese Menschen, die nichts twittern, keine Blogs schreiben aber die Straßenarbeit für die Piratenpartei gemacht haben und jetzt einfach wegen der pausenlosen Angriffe nicht mehr wollen, auch in eure Überlegungen mit ein.

    Sorry dass das Ganze länger geworden ist, aber unser Problem kann man nicht auf 140 Zeichen reduzieren.

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    1. Ich würde gerne etwas ergänzen, denn klare Strukturen werden nicht durch Regeln geschaffen. QIm Gegenteil, die Rücksichtlosen machen sich Regeln zu nutze, um sich dahinter zu verstecken. Der ganz clevere Rücksichtslose, weiß, daß er nur die Regeln selbst machen muß...

      Es gibt keine klaren Regeln, es bedarf METHODEN, die KLARHEIT schaffen.

      Dazu gehört, daß Menschen lernen, für das einzustehen, das auch ihrer Haltung entspricht.

      Ein Beispiel

      Dir Piraten wollten Postgender sein, stattdessen, werden alte Kampfparolen aus den 70ern aufgemacht.
      Auf der einen Seite gegen die Reduzierung des Menschen auf seine Hautfarbe von Rassismus reden, bei der Reduzierung des Menschen auf sein Geschlecht, ist das anscheinend gar kein Problem.
      Es sind diese unterschiedlichen Bewertungen, die die eigene Verlogenheit aufzeigen.

      Vielfalt bedarf einer offenen Gesellschaft.
      Es gibt keine offene Ideologie.
      Es gibt keine ideologische Offenheit.
      Es gibt keine vielfältige Ideologie.
      Es gibt keine ideologische Vielfalt.
      Es gibt keine freiheitliche Ideologie.
      Es gibt keine ideologische Freiheit.
      All diese Aussagen beruhen auf der Erkenntnis, daß Ideologien und Freiheit/Vielfalt/Offenheit ein Widerspruch in sich sind.

      Es geht darum, auch Gefion dabei zu unterstützen, ihre Haltung zu entwickeln und auch zu kommunizieren, denn jeder, der wegsieht und denkt, ihn geht das alles nichts an, hat die Geschichte und deren Entwicklungen nicht begriffen.

      Ich verweise auf die Einsteinsche Erkenntnis:
      Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.


      Gruß Idahoe

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    2. Dieser Post ist leider auf so vielen Ebenen falsch im Bezug auf die Antithese Ideologie < > Freiheit/Vielfalt/Offenheit. Warum?

      "Als wertfreier Begriff ist Ideologie 'die allen politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien, aber auch Konzepten immanente' Summe der jeweiligen Zielvorstellungen": http://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie

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    3. Ich verstehe die Frustration, und sie ist mir selbst auch nicht fremd. Ich bin allerdings der Ansicht, dass der wirklich "problematische Teil" der Partei tatsächlich nur eine sehr kleine Gruppe ist. Alle Reaktionen der letzten Wochen haben mir das deutlich gezeigt, ich nehme es in meinem persönlichen Umfeld wahr: Wenn jemand in dieser Partei wirklich den Rechtsstaat ablehnt, dann sind das maximal ein paar Handvoll Leute.

      Ich glaube, dass der extrem linke Teil und der dem entgegenstehende (aus Mangel an besseren Beschreibungen) "liberale" Teil unserer Partei in der Mitte keine Überschneidung ihrer Werte mehr haben. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist das ein großer Teil des aktuellen Konfliktes. Aber auch das sind nur wenige Leute, das trifft keinerlei Aussage darüber, was der Großteil der Parteibasis denkt. Wenn wir an beiden Seiten ein paar Ecken abfeilen passt es wahrscheinlich wieder mit den Gemeinsamkeiten. Da müssen wir halt hin kommen.

      Die Reaktion, die ich mir auf diese Situation wünschen würde, ist genau das was ich versuche vorzuleben: Dabeibleiben, weitermachen, und durch gute Arbeit positive Zeichen dagegen setzen. Das ist unser aller Partei, und diese wenigen haben wenn dann nur darum Erfolg, weil die Mittel die ihnen entgegen gesetzt werden einfach nicht adäquat sind. Jedes Hochschaukeln eines "linken" bzw. "extremistischen" Gates stellt dieses weiter in die Öffentlichkeit. Die Gates prägen unsere Wahrnehmung, die internen Streitereien - nicht die paar Hanseln an denen sie sich entzünden. Hier muss die Partei als Ganze lernen, mit solchen Situationen konstruktiver umzugehen. Und das ist der einzige Punkt an dem ich nicht sicher bin, ob das möglich ist.

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  2. Der Text ist lieb gemeint aber leider aus einer Traumwelt.

    Die Piraten wollen die Politik verändern und kritisieren offen Geheimdienste und Hinterzimmerpolitik.

    Wie kann man auch nur einen Tag lang glauben, dass man sich damit keine Feinde macht?

    Natürlich wurde die Partei gezielt unterwandert. Es wurde gezielt Streit gestiftet und kaputt gemacht was man kaputt machen kann.

    Du kannst dich da natürlich raushalten und Organisationsarbeit machen, aber nichts von deiner Arbeit wird dann je zu etwas führen.

    Es gibt keinen Richtungsstreit.

    Du solltest ehrlich gesagt über einen Rücktritt nachdenken. Dein Text zeugt von einer derartigen politischen Unerfahrenheit und Naivität, dass man davon ausgehen muss dass du überfordert und Fehl am Platz bist im Bundesvorstand.

    Trotzdem Danke, für dein Engagement.

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  3. Moin Gefion,

    Du erinnerst Dich? Ein Telefonat, in dem Du mir gesagt hast, wo Du Dich im BuVo politisch einordnest hat mich dazu gebracht, doch wieder den WPS-Fuzzi zu machen.

    Ich hatte schon damals damit gerechnet, dass dieser BuVo seine Halbwertzeit bereits überschritten hatte. Und war davon ausgegangen, dass dann auch Du zu denen gehörst, die es nicht mehr vertreten können, wie ihre Haltung, die auf genau den Werten beruht, die für uns alle verbindlich sein sollten mit Füßen getreten wird - im BuVo wie in der Basis.

    Und nun lese ich, dass Du Dich gar nicht als politisches Mitglied des BuVos siehst. Nun gut, wenn man in den Vorstand einer politischen Partei geht, sollte man damit rechnen, dass man politisch aktiv werden muss. Die Mähr vom verwaltenden Vorstand was schon weit vor Bremen ad acta gelegt. Spätestens mit dem Disput um Johannes.

    Darum verstehe ich es auch überhaupt nicht, warum Du überhaupt in den BuVo wolltest. Alles das, was Deine Aufgaben sind, lässt sich auch sehr gut über Beauftragungen machen.

    Ich schätze Deine Arbeit, aus den wenigen Mitteln, die Dir zur Verfügung stehen, machst Du das Beste. Aber wie gesagt, dafür muss man nicht im Vorstand sein.

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    1. Dem was Thomas sagt kann ich zu 100% zustimmen.Genau das was ich denke!

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    2. Hallo Thomas,

      ja, ich erinnere mich sehr gut an dieses Telefonat. Ich habe weder vergessen was ich dir gesagt habe, noch welche Folgen das Gespräch hatte. Nichts das ich Dir gesagt habe war unwahr.

      Ich möchte kurz klarstellen, dass die Tatsache dass ich mich keiner Gruppe fix zuordne nicht bedeutet, dass ich keine persönliche politische Meinung habe. Ich betrachte es aber nicht als meine Aufgabe, mit politischen Visionen in der Öffentlichkeit zu stehen.

      Natürlich ist die Tätigkeit im Vorstand einer politischen Partei inhärent politisch. Ich habe aber immer schon wert darauf gelegt, dass meine persönliche Meinung einer professionellen Arbeit nicht im Wege steht. Und gerade für den Posten im Vorstand sollte diese persönliche Meinung nicht relevant sein. Insbesondere nicht auf einem Posten, der als Verwalter, und damit explizit nicht in ein politisches Amt, gewählt wurde. Ich sehe es als meine Aufgabe, politische Entscheidungen anhand unseres beschlossenen Programmes abzuwägen. Unabhängig davon, was ich persönlich denke. So habe ich es gehalten als ich die Öffentlichkeitsarbeit geleitet habe, so halte ich es seit jeher in der Flaschenpost, und das hat sich bis heute nicht geändert.

      Privat würde ich mich recht klar dem liberalen Lager zuordnen. Ich bin in diese Partei eingetreten weil ich nicht länger mit ansehen konnte wie unsere Bürgerrechte mit Füßen getreten werden, und nicht weil ich gegen Nazis oder für ein BGE kämpfen wollte. Allerdings stimme ich auch der "liberalen Seite" nur inhaltlich, und explizit nicht in ihren den Methoden zu. Denn die sind aktuell auf beiden Seiten unter aller Sau, da ist niemand der sich mit Ruhm bekleckert: Die einen tun als sei auch körperliche Gewalt kein Problem in der politischen Meinungsmache, und bezeichnen jeden der Dinge anders sieht als Nazi. Die andere Seite betrachtet alle die gefühlt zu weit von ihrer eigenen Meinung sind als gewaltbereite Antifa-Jünger. Es geht nicht mehr ohne Diskreditierungen, der politische Diskurs ist nicht mehr vorhanden.

      Ich bin in beiden Töpfen, Nazi wie Antifa, schon gelandet. Ich fühle mich in keinem davon wohl. Darum ja auch dieser Blogpost. Es war mir wichtig, das einmal klar kommuniziert zu haben. Es gibt in dieser Partei in der derzeitigen Situation keine "richtige" Position mehr, und es gibt auch keine "Guten" - abgesehen von den Leuten, die - wie zum Beispiel in der Wahlkampforgagruppe, von der Du ein Teil bist - einfach weiter ihren Job machen und versuchen uns unseren Zielen näher zu bringen. Darum bezeichne ist das auch als einzig gangbaren Weg.

      Was das nun mit meinem Posten im Vorstand zu tun hat: Als Vorstand trage ich Verantwortung. Verantwortung für Budget, für Beauftragte, für meine Geschäftsbereiche - und auch für Entscheidungen. Diese Entscheidungen umfassen auch politisches, und wenn Du ins Redmine(1) schaust wirst Du dort auch viele sehr politische Statements (2) von mir finden, bei denen ich solche Entscheidungen getroffen habe.

      Ich scheue mich nicht, Entscheidungen zu treffen, ich tue das sogar gerne. Ich bin auch sicher nicht mit allem glücklich, was der aktuelle BuVo entschieden hat. Würde ich allein entscheiden, wäre einiges so nicht geschehen. Aber: Ich treffe Entscheidungen in einem Gremium eben nicht allein. Und wenn die Mehrheit Dinge anders sieht als ich, dann muss ich mich dem beugen. Denn der Bundesparteitag hat diesen Vorstand gewählt, und unabhängig wie gut oder schlecht ich das finde, muss ich an dieser Stelle das bestmögliche daraus machen.

      Bitte schließe nicht vom Gremium auf mich persönlich zurück. Miss mich an meinen Taten, an meinen Entscheidungen, nicht an einem Gremium auf dessen Zusammensetzung ich genau so viel oder wenig Einfluss hatte wie du.


      (1) https://verwaltung.piratenpartei.de/projects/vorstand/issues
      (2) https://verwaltung.piratenpartei.de/issues/3777

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  4. Langer Text immerhin. Und gut, Du willst also Orga machen, das liegt Dir und das befriedigt Dich. Soweit so gut.

    Aber hast Du Dich mal selbst gefragt, für wen Du Orga machen willst? Willst Du wirklich Orga für Leute machen, die so linksextrem sind, dass sie in ihrem Wahn alle Nicht-Linksextremen als Nazi bezeichnen? Willst Du Orga machen für Leute, die Molotov-Cocktails auf Botschaften werfen? Willst Du wirklich Orga machen für Leute, die tausende unschuldige Tote verhöhnen?

    Ja, dann mach weiter. Wenn nicht, dann fang endlich an nachzudenken, ob man diese Leute mit "Orga-Machen" wirklich unterstützen will.

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    1. Tatsächlich habe ich darüber sogar recht viel nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Anteil derjenigen die in dieser Partei nicht unterstützenswürdig sind so verschwindend gering ist im Gegensatz zu denen die meine Unterstützung verdient haben, weil sie solide, gute, politische Arbeit machen, dass es den Aufwand lohnt.

      Politisch ist diese Partei meine Heimat. Wenn nicht diese, dann keine. Und wenn es keine wäre, müsste ich mir eingestehen, diese Gesellschaft nicht mehr positiv beeinflussen zu können. Das ist für mich keine Option.

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    2. In einem Satz anderen vorwerfen, dass sie im Wahn das unpassende Wort "Nazi" benutzen, um zu polarisieren und einen Satz weiter selbst (im Wahn?) das unpassende Wort "Molotov-Cocktail" benutzen, um zu polarisieren. Voll schlau und deeskalierend.

      Übrigens waren die angeblichen Bezeichnungen als "Nazi" in allen Fällen, die mir bekannt sind, grob der Form "Bist du sicher, dass du diese Wortwahl schlau ist? Meines Wissens ist diese nur bei Rechten geläufig" - "DU HAST MICH NAZI GENANNT!!!". Ich wäre ja froh, wenn mich Menschen auf problematische Wortwahl hinweisen, damit ich draus lernen und das in Zukunft vermeiden kann.

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  5. Wenn alle in der PiratenPartei so entspannt wären wie du wäre es gut. Es ist schön zu sehen das in dieser Partei auch noch normale Leute sind. Menschen die nicht rumschreien und sich künstlich aufregen etc. Viel Erfolg zur Europawahl.

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  6. Ich will auch kein Labelchen, Aber wenn du... Wenn ich etwas bin, dann pragmatisch. ...weil ich mit der Arbeit, die ich in der Orga leisten kann, den Leuten, die politisch arbeiten, den Rücken freihalten kann. ...und jetzt gerade - ja, jetzt gerade organisiere ich einen Europawahlkampf.

    Schau dich an was die leuten die politisch arbeiten in Europa fur eine logik und ethik haben... http://samedokan.wordpress.com/2013/09/02/klarmachen-zum-kentern/ (alle weitere dateien ins link), und verstehe warum ich euch in Präg in 2012 auch die rucken freigehalten habe...

    ... und warum ich euch heute KELDERN muss.

    Mit schmerzen am herz, aber die ratten verlassen das schiff nicht mehr.

    Zwei monate, und der presse geht die datei auch bevor diese zum ende sein.

    Ihre beste chance ist der liste zum EuropaWahl zuruck zu ziehen, nicht probieren die einzelne feministen pragmatisch und uber alles nog ins Europarlament einziehen zu machen.

    Antonio García
    Mitglied der BuVo Piratenpartei Spanien.
    Delegierte Piratenpartei Spanien PPI Generalsammlung Präg 2012
    Anwesend PPI Generalsammlung Kazan/Brüssel 2013

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  7. Indem du in diesem Vorstand bzw. seiner kommissarischen Vertretung weiterarbeitst, d.h. alles um dich herum so akzeptierst, wie es zur Zeit läuft, nimmst du eine Position ein. Ob du das nun willst oder nicht, ist dabei unerheblich. Auch wenn du dich nicht als aktives Mitglied irgendeiner Peer-Group siehst, du machst dich momentan zu einem ihrer Unterstützer. Dazu braucht es kein aktives Bekenntnis, sondern es reicht deine hier für dich gerechtfertigte "ich mache weiter wie bisher"-Einstellung.

    Frag dich selbst, bist du noch in einem Bundesvorstand, der satzungsgemäß und konform zu unserem Programm die Ziele und Werte der Piratenpartei nach innen und nach außen vertritt?
    Falls du das für dich mit "Ja" beantwortest, dann hast du leider den Kontakt zur parteiinternen Realität verloren. Wenn dir wirklich was an der Partei liegt, dann solltest du die Übergabe deiner Aufgaben an jemand anderes ab Juni vorbereiten.

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    1. Das sehe ich anders. Wenn ich irgendwo in dieser Partei einer Entwicklung entgegensteuern kann, dann doch in ihrem obersten Gremium. Gerade wenn ich ein Problem mit der Entwicklung habe ist das der Ort an dem ich sein will, denn es ist der eine von dem aus ich persönlich und direkt Einfluss auf eben diese Entwicklung habe.

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    2. Jeder, der jetzt noch im kBuVo ist oder "berufen" wird, macht sich völlig unwählbar, da er die derzeitige Situation AKTIV MITTRÄGT.

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  8. Bei allem Respekt vor deiner Arbeit in einem früheren und im jetzigen Bundesvorstand:

    Es gibt einen Moment in der Politik, wo man sich nicht hinter dem solipsistischen Argument verstecken kann, man wolle doch nur seine Arbeit machen.

    Die Arbeitsgrundlage für eine politische Partei ist das Grundgesetz und das Parteiengesetz. Dass du Gewalt ablehnst und dich nicht zu einer der Antifa-Organisationen zählst, ist für mich selbstverständlich für eine Politikerin.

    Das Problem ist: Der Bundesvorstand, dem du angehörst, hat es versäumt, eine klare Kante gegen parteischädigendes Verhalten zu zeigen:

    - In Dresden verhöhnte eine antideutsche Aktivistin und Piratenpolitikerin Dresdner Schwersttraumatisierte, belog erst die Presse und dann noch euch, den Bundesvorstand. In jeder politischen Partei hätte ein solches Verhalten sofort zu einem Parteiausschluss geführt, nur nicht bei uns Piraten. Das ist ein Skandal und inakzeptabel. Die Ausrede "ich will nur meine Arbeit machen" kann ich einer Person nicht durchgehen lassen, der man in Bremen Verantwortung für die Gesamtpartei übertragen hat!

    - In Berlin schmeißt eine Femen-Aktivistin und Piratenpolitikerin eine brennende Flasche auf eine souveräne Botschaft. In jeder politischen Partei hätte ein solches Verhalten sofort zu einem Parteiausschluss geführt, nur nicht bei uns Piraten. Das ist ein Skandal und inakzeptabel. Die Ausrede "ich will nur meine Arbeit machen" kann ich einer Person nicht durchgehen lassen, der man in Bremen Verantwortung für die Gesamtpartei übertragen hat!

    - Ein ehemaliges Bundesvorstandmitglied äußert öffentlich Dinge wie "Deutschland verrecke" und "Sauerkraut, Kartoffelbrei, Bomber Harris feuer frei!". Hier werden autochthone Deutsche undifferenziert mit ihnen zugeschriebenen Ernährungsgewohntheiten gleichgesetzt und damit stereotyp diffamiert und wortwörtlich zum Abschuss frei gegeben. In jeder politischen Partei hätte ein solches Verhalten sofort zu einem Parteiausschluss geführt, nur nicht bei uns Piraten. Das ist ein Skandal und inakzeptabel. Die Ausrede "ich will nur meine Arbeit machen" kann ich einer Person nicht durchgehen lassen, der man in Bremen Verantwortung für die Gesamtpartei übertragen hat!

    Fazit: Es gibt Momente, da kann man nicht nur, da muss man sogar handeln als Bundesvorstand einer politischen Partei. Der BuVo, den Thorsten Wirth anführt, war dazu augenscheinlich nicht in der Lage. Spätestens da gab es nur eine verantwortungsbewusste Reaktion: Den Rücktritt, damit sich Herr Wirth nicht mehr hinter einer diffusen Mehrheit im BuVo hätte verstecken können. Das hätte ich von dir und Caro erwartet.

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  9. Hallo Gefion,

    deine Aussage ich mach Orga Rest findet sich passt nicht zu deinem Abstimmungsverhalten im BuVo.

    Das mit der Enthaltung. Z.B. bei 4006.

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  10. Dabeibleiben ist sicher richtig. Nur scheinen viele derjenigen die kein Problem sehen einfach nicht zu sehen dass es ein Problem gibt. Wenn Aktionen die nicht mit den Positionen der Piratenpartei vereinbar sind von Leuten begangen werden die auch noch auf einer Liste stehen dann war das für den Wähler die Piratenpartei. Und sie wird für viele unwählbar.
    Wenn der BuVo dann ein Statement veröffentlicht bei dem in etwa gesagt wird "Das war nicht gut aber wir müssen uns jetzt hinter Anne Helm stellen weil sie von Nazis bedroht wird" dann sieht das wieder so aus als ob die Piratenpartei so wäre.
    Wenn Antifaflaggen auf Parteitagen ohne Beschluss aufgehängt werden dürfen aber nur mit Beschluss abgehängt werden dürfen sollen dann ist das wieder "die Piratenpartei".
    Und das Problem wurde nicht gelöst. Und es ist ein Problem wenn die Piratenpartei von außen radikal aussieht. Das ist Anti-Wahlwerbung weil sowas eine Partei für manche unwählbar machen kann.
    Ich finde einen erzwungenen BPT problematisch aber ich denke es ist ok. Es musste einfach etwas getan werden wenn Piraten anders sind als man das als Basis hoffen würde. Wenn nichts geändert werden soll und man am Liebsten so tun würde als wäre alles gut. Wenn Piraten austreten und andere einfach nicht mehr die Partei sehen die sie kennen. Und damit aufhören hinter ihr zu stehen oder sie zu unterstützen.

    Es ist auf jeden Fall besser diese Dinge zu klären als etwas zu kitten was nicht zu kitten ist.

    Es sieht eben einfach nicht so aus als wären das ein paar verwirrte Einzelpersonen. Das gab es auch schon früher. Es sieht aus als wäre das die Spitze der Piratenpartei. Die gewählten Vertreter. Dass da viele Piraten den Mut verlieren und aufgeben kann ich ebenso verstehen wie diejenigen die eine Änderung unbedingt nötig sehen.

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  11. Politisch ist diese Partei meine Heimat. Wenn nicht diese, dann keine. Und wenn es keine wäre, müsste ich mir eingestehen, diese Gesellschaft nicht mehr positiv beeinflussen zu können. Das ist für mich keine Option.

    Wer sagt dir denn das diese Gesellschaft und dazu zähle ich mich/uns von dir/ von euch Piraten noch POSITIV beeinflusst werden will??? Oder auch nur noch glaubt das von euch positive Impulse kommen/können?

    Anti, gegen kämpfen mit mief aus dem 19. Jahrhundert?

    Darüber mal nachgedacht das ihr inzwischen dermaßen unglaubwürdig geworden seid das es einen nur noch gruseln kann.

    Ich/wir wollen uns euer krudes Weltbild nicht mehr überstülpen lassen, eure Lügen und besserwisserische Heuchelei nicht mehr ertragen mit dem ihr uns vorschreiben wollt was wir denken sogar was wir zu fühlen haben, denn sonst werden wir ja mit ismus, Phobien behangen und als geisteskrank erklärt.

    Macht euren eigenen Laden auf, twittert lustig vor euch hin, da kann dann jeder jeden shitstormen so oft und so lange wie ihr wollt. Aber bitte, bitte, macht das ganze in einem Piratenuniversum Intranet, denn wir können es nicht mehr hören.

    Wenn ihr ehrlich zu euch und zu euren Wählern gewesen wärt hättet ihr gesagt: Ok wir sind noch nicht so weit, wir ziehen zurück zur Bundeswahl bereits, aber das hin und her ist einfach nur noch Betrug am Wähler und eure Exwähler haben die Schnauze voll.

    So einfach ist das. Ihr habt inzwischen den Blankoscheck den ihr mit den letzten Wahlen von uns dem dummen Stimmvieh bekommen habt mehr wie verbraucht und geliefert habt ihr nicht, null, nada.


    UND ICH WILL EUER LAVELS NICHT (MEHR)!!!

    Ist das jetzt verstanden worden?

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  12. diese Gesellschaft nicht mehr positiv beeinflussen zu können. Das ist für mich keine Option.???!!!

    EINE PARTEI DIE SICH +++SCHUTZLOS+++ ÜBERRENNEN LÄSST WILL DIE BRANDMAUERN EINER GESELLSCHAFT EINREISSEN???

    WER FÜR ALLES OFFEN IST --- IST WIRKLICH NICHT GANZ DICHT

    PACKT EINFACH EIN

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  13. für diese leute willst du orga machen?
    in jedem kaninchenzüchterverei würden die wegen öffentlicher blossstellung rausgesetzt.

    http://anarchobroni.es/2014/04/von-politik-und-richtungsstreit/



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  14. jetzt wo der Capo di tutti i capi seine leute auf die liste für eurowahl plaziert hat ohne das ein #aufschrei aufschrie könnte er ja wirklich berlin abspalten und in seinem sozialistischen wunderland leben.

    soll aber nicht vergessen seine uhren um 100 jahre zurückzustellen.

    mach orga und penn weiter.

    ps. ihr steht gerade bei 0,8%

    aber wie sagte ben soschön:
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/924942.bomber-harris-entzweit-piraten.html

    »Die Piratenpartei ist ein interessantes Experiment. Es kann auch sein, dass wir dieses Experiment zerlegen.«


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  15. Das sehe ich anders. Wenn ich irgendwo in dieser Partei einer Entwicklung entgegensteuern kann, dann doch in ihrem obersten Gremium.
    Gerade wenn ich ein Problem mit der Entwicklung habe ist das der Ort an dem ich sein will, denn es ist der eine von dem aus ich persönlich und direkt Einfluss auf eben diese Entwicklung habe.

    <<>>


    Sie reden sehr viel von Verantwortung – dann nehmen Sie sie wahr!!! Tun Sie das was Sie für sich für richtig erachten aber lassen Sie es verdammt noch mal nicht laufen. Dann nehmen Sie Einfluss auf die eskalierende Entwicklung.

    Wenn jetzt und es ist schon zu spät nichts geschieht, dann kann in dieser Partei jeder alles machen was er will.
    Denn wenn Frau Helm und Frau Reichenbach damit durchkommen, wenn von anderen Personen ihres Dunstkreises wie Frau Schramm öffentlich ein ganzes Land und seine Bewohner in einer –Ekelerregenden- Weise diffamieren kann, wenn aus dem gleichen Dunstkreis Piraten öffentlich bloßgestellt und über sie gehetzt wird, wie und mit welcher Begründung wollt ihr jemals noch eine Ordnungswidrigkeit aussprechen??????????

    Alle sind gleich, aber Berliner sind gleicher, genießen Narrenfreiheit?

    Was mich noch mehr irritiert, antworten Sie nur Menschen die Ihnen persönlich bekannt sind?

    Vielleicht wäre es auch mal nett wenn ein Statement zu den Kommentaren hier kommen würde und wenn Sie bei uns, dem einfachen Fußvolk, unter Ihrer Würde erachtest, ok.

    Aber:
    Antonio García
    Mitglied der BuVo Piratenpartei Spanien.
    Delegierte Piratenpartei Spanien PPI Generalsammlung Präg 2012
    Anwesend PPI Generalsammlung Kazan/Brüssel 2013

    Hätte zumindest eine Erwiderung verdient.

    Und wo wir schon einmal dabei sind, wann und wo hat der kommissarische Bundesvorstand vor das Schreiben an die Botschaft der Russischen Föderation und deren Antwortschreiben zu veröffentlichen?

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit und in der Erwartung eine Antwort zu erhalten.

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